Pressebeiträge: 2021


Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) | 02.03.2021
Mobile Stroke Unit führt zu weniger Behinderungen nach Schlaganfall

Schlaganfälle sind eine der häufigsten Ursachen für bleibende Behinderungen bei Erwachsenen. Ursache für ein schlechtes Outcome ist, dass oft zu viel Zeit zwischen dem Einsetzen der Symptome und der Einleitung der Notfalltherapie verstreicht. Eine aktuelle Studie zeigte nun, dass es durch den Einsatz sogenannter mobiler Stroke Units (STroke Einsatz-MObile = STEMO) Zeit gespart wird und es dadurch seltener zu schweren Behinderungen und Todesfällen kommt. „Es ist ein wichtiges Ziel der Neurologie, dass möglichst viele Patientinnen und Patienten einen Schlaganfall unbeschadet überstehen.“...
Beitrag auf dgn.org/..


Mitteilung | 11.02.2021
Wissenschaftlich bewiesen: Bessere Chancen für Patienten mit akutem Schlaganfall durch die prähospitale Behandlung in Mobilen Stroke Units (MSU), die in Berlin als Stroke-Einsatz-Mobile (STEMO) zusätzlich der Schlaganfallforschung dienen

Am 02. Februar 2021 wurden die Ergebnisse der Studie B_PROUD im Fachmagazin JAMA* veröffentlicht und im Rahmen einer Pressekonferenz in Charité vorgestellt. Bereits auf der Internationalen Stroke Conference vom 19. – 21.02.2020 in Los Angeles (USA, Kalifornien) hat das Berliner Team rund um Prof. Dr. med. Heinrich Audebert (stellvertretender Klinikdirektor der Neurologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin) die Ergebnisse der klinischen Studie B_PROUD (the Berlin – Pre-hospital Or Usual care Delivery) präsentiert. Demnach sorgt beim akuten Schlaganfall eine frühe prähospitale Diagnostik und Intervention mit Hilfe der personell wie technisch speziell ausgestatteten MSUs/STEMOs für 26% weniger Todesfälle und Behinderungen als bei Patienten, deren Behandlung erst in einem Krankenhaus beginnt. Dies ist umso bemerkenswerter, da allein in Berlin die Schlaganfallversorgung mit 83 Krankenhäusern (Zahlen 2017, Krankenhausplanung Berlin-Brandenburg 2020) sowie 16 regionalen wie überregionalen Stroke Units (Zahlen 2016, Krankenhausplan Berlin 2016) im Vergleich zu anderen Regionen sicher als sehr gut ausgebaut angesehen werden kann. Insofern könnten zukünftig von diesem Konzept die Schlaganfall Betroffene in Ballungsgebieten und besonders in ländlichen Regionen profitieren.

*Ebinger M et al., Association Between Dispatch of Mobile Stroke Units and Functional Outcomes Among Patients With Acute Ischemic Stroke in Berlin. JAMA 2021;325(5):454-466. doi: 10.1001/jama.2020.26345
Literatur: Audebert H.: Effects of Pre-hospital Acute Stroke Treatment as Measured with the Modified Rankin Scale; the Berlin - Pre-hospital Or Usual care Delivery (B_PROUD) trial, vorgestellt am 20. Februar 2020 bei der International Stroke Conference (ISC) 2020, 19. – 21. Februar 2020, Los Angeles

Prof. Dr. med. Heinrich Audebert im Interview mit MEDICA.de
Im Interview mit MEDICA.de spricht Prof. Heinrich Audebert, stellvertretender Klinikdirektor der Neurologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin, über Anlass, Herangehensweise und Ziel der Studie zu mobilen Stroke Units, die Vorteile dieser speziellen Rettungswagen und nennt Empfehlungen der Schlaganfall-Akutversorgung für Ärzte, Notfallpersonal und Klinken.
medica.de/de/News/Thema_des_Monats/../Mobile_Stroke_Units_besseres_Outcome_nach_Schlaganfall

Weitere Informationen:
Charité Pressemeldungen Schlaganfall: Bessere Prognose bei Einsatz von Stroke-Einsatz-Mobilen,
Stimmen zum STEMO: Pressekonferenz zu 10 Jahren Stroke-Einsatz-Mobil
DSG Pressemeldung Neue Studie: Mobile Stroke Units verbessern Chancen von Schlaganfallpatienten gravierend
Beitrag auf rettungsdienst.de Studie: Mobile Stroke Units verbessern Chancen bei Schlaganfall
stemo-info.de


Gesundheitsstadt Berlin | 10.02.2021
Bessere Prognose nach Schlaganfall: Gutes Zeugnis für Berliner Stroke Mobil STEMO

Die Stroke-Einsatz-Mobile in Berlin leisten Erste Hilfe bei Schlaganfall. Jetzt wurde gezeigt: Die Patienten haben bessere Chancen, ihren Schlaganfall ohne bleibende Behinderung zu überleben...
Beitrag auf gesundheitsstadt-berlin.de/..


BZ Berlin | 09.02.2021
Charité-Studie belegt. Das STEMO – Berlins schnellste Hilfe bei Schlaganfällen

von Birgit Bürkner
Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Eine Charité-Studie zeigt: Werden Betroffene in einer mobilen Schlaganfallklinik (STEMO) behandelt, haben sie eine bessere Prognose!
„Wir konnten belegen, dass Schlaganfall-Betroffene, zu deren Rettung das STEMO losgeschickt wurde, häufiger überlebten und seltener eine Behinderung davontrugen“, sagt Studienleiter Charité-Professor Heinrich Audebert...
Beitrag auf bz-berlin.de/..


idw - Informationsdienst Wissenschaft | 08.02.2021
Schlaganfall: Bessere Prognose bei Einsatz von Stroke-Einsatz-Mobilen

von Manuela Zingl, GB Unternehmenskommunikation
Sie sind seit 10 Jahren in Berlin unterwegs: die Stroke-Einsatz-Mobile (STEMO). Die speziell ausgestatteten Rettungsfahrzeuge erlauben es, Menschen bei einem Schlaganfall schon am Einsatzort zu behandeln. Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt erstmals gezeigt, dass die Betroffenen beim Einsatz der STEMO eine bessere Prognose haben: Sie überleben häufiger ohne bleibende Behinderung. Die Ergebnisse der Studie sind im Fachmagazin JAMA* veröffentlicht...
Beitrag auf idw-online.de/..


esanum.de | 27.01.2021
Schlaganfallsterblichkeit in den letzten 15 Jahren halbiert

Das Motto des Weltschlaganfalltages am 29. Oktober 2020 war „Get ready to dance like no-one is watching. Join the MoveMent to prevent stroke“. Und auf dem 93. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der an diesem Tag stattgefunden hat, war die Schlaganfalltherapie eines der Kernthemen. Der DGN-Kongresspräsident Prof. Dr. Matthias Endres, Charité – Universitätsmedizin Berlin, berichtete, dass die Schlaganfallsterblichkeit in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren halbiert werden konnte. Es wurde auch viel über STEMO, die Mobilen Stroke Units, die in der Hauptstadt als Stroke-Einsatz-Mobile im Einsatz sind berichten. Dank STEMO haben die Patienten eine höhere Chance, den Schlaganfall unbeschadet zu überstehen.
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