Pressebeiträge: 2021


falkenseeaktuell.de | 16.09.2021
Feststellungsbescheid für den 4. Landeskrankenhausplan: Mehr Planungssicherheit für die Havelland Kliniken!

Um die Qualität der medizinischen Versorgung in der Region Havelland im Bundesland Brandenburg zu verbessern, setzen die Havelland-Kliniken verstärkt auf digitalisierte Konzepte. Dabei werden neue innovative Versorgungsformen evaluiert und in die Regelversorgung überführt. Ein Highlight ist die Einführung des Telenotarzt-Konzeptes. Mit einem neuen, telemedizinisch unterstützten Dienst kann sofort am Einsatzort eine notärztliche Expertise bereitgestellt werden. Damit lässt sich die Zeit bis zum Eintreffen eines Notarztes überbrücken oder der Notarzt muss gar nicht erst nachgefordert werden, wodurch sich die zunehmend knappe Ressource "Notarzt" besser einsetzen lässt. Das neue Telenotarzt-Konzept wurde der Delegation aus dem Gesundheitsministerium rund um die Ministerin Ursula Nonnemacher in Aktion präsentiert.
Beitrag auf falkenseeaktuell.de (Quelle: "Unser Havelland" Ausgabe 187, 10/2021)


Rettungsdienst, 44. Jahrgang | 7-2021
Mobile Stroke Units: Einsatz in der prähospitalen Schlaganfallversorgung

In der Juli-Ausgabe des Fachmagazins "Rettungsdienst" hat Dr. med. Ingo Greb (Facharzt für Anästhesiologie, Notfallmedizin) in seinem Artikel "Mobile Stroke Units: Einsatz in der prähospitalen Schlaganfallversorgung" die Innovationstrategie zur Reduktion von therapiefreien Intervallen bei der prähospitalen Versorgung akuter Schlaganfälle mithilfe von Mobilen Stroke Units (MSU) thematisiert. Aktuell kommen weltweit über 30 MSU Fahrzeuge in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten zum Einsatz. Allein in Berlin sind täglich drei Stroke-Einsatz-Mobile (STEMO) im Dienst. Als Vorreiter auf dem Gebiet tragen die Konzepte aus Deutschland erheblich dazu bei, die MSU effektiv und auf Dauer flächendeckend zu implementieren.
Rettungsdienst Artikel: Mobile Stroke Units (PDF)
stemo-info.de


Focus Gesundheit | 01.07.2021
Chefvisite im Wohnzimmer

Die spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung (SAPV) wird in Deutschland durch multiprofessionelle Teams aus Palliativärzten und –pflegekräften sowie Sozialarbeiten organisiert, um schwerkranke Patienten rund um die Uhr zu Hause ergänzend zum Hausarzt zu versorgen. Dies ist ein bereits integrierter Teil der Regelversorgung. Prof. S. Lorenzl sowie Oberärztin Dr. Ch. Weck (Projektleitung TANNE) erläutern im aktuellen "Focus Gesundheit" Artikel die Vision, wie die Palliativversorgung heute durch den Einsatz von modernen Telemedizintechnologien, wie der sichere Videokonsultationsservice MEYDOC®, profitieren kann.
Beitrag auf khagatharied.de
tanne-telemed.de


Mitteilung | 21.05.2021
TANNE geht in Betrieb

Das Bundesland Bayern ist bei der Anwendung digitaler medizinischer Lösungen ein Vorreiter in Deutschland. So zeigen Ärzte und Schwestern auch in einem besonders sensiblen Bereich medizinischer Versorgung, der Palliativmedizin, hohes Interesse am Einsatz telemedizinischer Lösungen. Der Innovationsfonds bewilligte ein Projekt, bei dem die in Bayern bestehenden Palliativteams durch neurologische Expertise aus dem Krankenhaus Agatharied in Hausham unterstützt werden können. Im Projekt "Telemedizinische Antworten auf Neuropalliative Nachfragen in Echtzeit (TANNE)" erhalten SAPV-Teams und Hospize bei auftretenden neurologischen Problemen ihrer Patienten die Möglichkeit, erfahrene Neurologen zu konsultieren und Therapievorschläge entgegen zu nehmen. Nach einer mehrmonatigen Vorbereitungsphase sowie dem positiven Votum des Ethikrates werden jetzt Patienten in die Versorgungsstudie des Projektes TANNE aufgenommen. Im Mittelpunkt steht die Evaluation einer telemedizinisch gestützten Intervention (Telekonsil) für Palliativpatienten mit neurologischen Symptomen oder Erkrankungen. MEYTEC stattet die Palliativteams mit speziellen Telemedizinsets aus. Die dort integrierten Tablet-Computer werden durch die SAPV-Teams für die virtuelle Vorstellung der Patienten während der Telekonsile genutzt. Als Software kommt die MEYDOC® App zum Einsatz. Die Sicherheit der Datenübertragung und der MEYDOC® App als solches wurde inzwischen auch durch ein europäisches Datenschutzsiegel von der unabhängigen Prüfgesellschaft ePrivacy bestätigt. Zur Absicherung einer guten Internet-Verfügbarkeit sind die Sets sowohl Geräteintern als auch in den mitgelieferten mobilen LTE-Routern mit den Datenkarten zweier Mobilfunknetzbetreiber ausgestattet.
Weitere Informationen:
tanne-telemed.de     meydoc.de


Uniklinikum Jena | 20.04.2021
Premiere in Thüringen: UKJ schaltet sich live an Thüringens Intensivbetten

Thüringenweites Telemedizin-Netzwerk für COVID-19-Patienten auf Intensivstationen gestartet

...Bei SAT4COV werden die Jenaer Experten live auf die Intensivstation eines am Netzwerk beteiligten Krankenhauses – derzeit sind es die Kliniken Altenburg, Greiz, Schmalkalden, Sonneberg, Saalfeld und Rudolstadt – zugeschaltet und geben ein Telemedizinisches Konsil. Prototypische und auch prognosebestimmende Probleme bei COVID-19-Patienten betreffen vor allem die Beatmung und neurologische Fragestellungen... Wie dringend eine solche Vernetzung ist, hat sich in der Corona-Pandemie deutlich gezeigt...
Pressemitteilung auf uniklinikum-jena.de lesen


Medical Tribune Deutschland | 06.04.2021
Mobile Stroke-Unit mit besserem Outcome verbunden

Zeit ist der entscheidende Faktor, der den Erfolg einer Thrombolyse beim akuten ischämischen Schlaganfall bestimmt. Mobile Stroke-Units, d.h. Ambulanzwagen mit CT-Scanner, einem Neurologen an Bord und der Möglichkeit zur Prähospitallyse können die Zeit, die vom Beginn der Symptome bis zur Therapie vergeht, erheblich abkürzen...
Beitrag auf medical-tribune.de


Ärzte Zeitung | 08.03.2021
Neurologen bieten Palliativ-Teams digitale Unterstützung am Krankenbett

Das Klinikum Agatharied ermöglicht ambulanten Pflegern und Hospizen, virtuell mit Neurologen Symptome zu besprechen. Zukünftig sollen alle Palliativ-Teams in Bayern das Angebot nutzen können...
Beitrag auf aerztezeitung.de


Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) | 02.03.2021
Mobile Stroke Unit führt zu weniger Behinderungen nach Schlaganfall

Schlaganfälle sind eine der häufigsten Ursachen für bleibende Behinderungen bei Erwachsenen. Ursache für ein schlechtes Outcome ist, dass oft zu viel Zeit zwischen dem Einsetzen der Symptome und der Einleitung der Notfalltherapie verstreicht. Eine aktuelle Studie zeigte nun, dass es durch den Einsatz sogenannter mobiler Stroke Units (STroke Einsatz-MObile = STEMO) Zeit gespart wird und es dadurch seltener zu schweren Behinderungen und Todesfällen kommt. „Es ist ein wichtiges Ziel der Neurologie, dass möglichst viele Patientinnen und Patienten einen Schlaganfall unbeschadet überstehen.“...
Beitrag auf dgn.org/..


Mitteilung | 11.02.2021
Wissenschaftlich bewiesen: Bessere Chancen für Patienten mit akutem Schlaganfall durch die prähospitale Behandlung in Mobilen Stroke Units (MSU), die in Berlin als Stroke-Einsatz-Mobile (STEMO) zusätzlich der Schlaganfallforschung dienen

Am 02. Februar 2021 wurden die Ergebnisse der Studie B_PROUD im Fachmagazin JAMA* veröffentlicht und im Rahmen einer Pressekonferenz in Charité vorgestellt. Bereits auf der Internationalen Stroke Conference vom 19. – 21.02.2020 in Los Angeles (USA, Kalifornien) hat das Berliner Team rund um Prof. Dr. med. Heinrich Audebert (stellvertretender Klinikdirektor der Neurologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin) die Ergebnisse der klinischen Studie B_PROUD (the Berlin – Pre-hospital Or Usual care Delivery) präsentiert. Demnach sorgt beim akuten Schlaganfall eine frühe prähospitale Diagnostik und Intervention mit Hilfe der personell wie technisch speziell ausgestatteten MSUs/STEMOs für 26% weniger Todesfälle und Behinderungen als bei Patienten, deren Behandlung erst in einem Krankenhaus beginnt. Dies ist umso bemerkenswerter, da allein in Berlin die Schlaganfallversorgung mit 83 Krankenhäusern (Zahlen 2017, Krankenhausplanung Berlin-Brandenburg 2020) sowie 16 regionalen wie überregionalen Stroke Units (Zahlen 2016, Krankenhausplan Berlin 2016) im Vergleich zu anderen Regionen sicher als sehr gut ausgebaut angesehen werden kann. Insofern könnten zukünftig von diesem Konzept die Schlaganfall Betroffene in Ballungsgebieten und besonders in ländlichen Regionen profitieren.

*Ebinger M et al., Association Between Dispatch of Mobile Stroke Units and Functional Outcomes Among Patients With Acute Ischemic Stroke in Berlin. JAMA 2021;325(5):454-466. doi: 10.1001/jama.2020.26345
Literatur: Audebert H.: Effects of Pre-hospital Acute Stroke Treatment as Measured with the Modified Rankin Scale; the Berlin - Pre-hospital Or Usual care Delivery (B_PROUD) trial, vorgestellt am 20. Februar 2020 bei der International Stroke Conference (ISC) 2020, 19. – 21. Februar 2020, Los Angeles

Prof. Dr. med. Heinrich Audebert im Interview mit MEDICA.de
Im Interview mit MEDICA.de spricht Prof. Heinrich Audebert, stellvertretender Klinikdirektor der Neurologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin, über Anlass, Herangehensweise und Ziel der Studie zu mobilen Stroke Units, die Vorteile dieser speziellen Rettungswagen und nennt Empfehlungen der Schlaganfall-Akutversorgung für Ärzte, Notfallpersonal und Klinken.
medica.de/de/News/Thema_des_Monats/../Mobile_Stroke_Units_besseres_Outcome_nach_Schlaganfall

Weitere Informationen:
Charité Pressemeldungen Schlaganfall: Bessere Prognose bei Einsatz von Stroke-Einsatz-Mobilen,
Stimmen zum STEMO: Pressekonferenz zu 10 Jahren Stroke-Einsatz-Mobil
DSG Pressemeldung Neue Studie: Mobile Stroke Units verbessern Chancen von Schlaganfallpatienten gravierend
Beitrag auf rettungsdienst.de Studie: Mobile Stroke Units verbessern Chancen bei Schlaganfall
stemo-info.de


Gesundheitsstadt Berlin | 10.02.2021
Bessere Prognose nach Schlaganfall: Gutes Zeugnis für Berliner Stroke Mobil STEMO

Die Stroke-Einsatz-Mobile in Berlin leisten Erste Hilfe bei Schlaganfall. Jetzt wurde gezeigt: Die Patienten haben bessere Chancen, ihren Schlaganfall ohne bleibende Behinderung zu überleben...
Beitrag auf gesundheitsstadt-berlin.de/..


BZ Berlin | 09.02.2021
Charité-Studie belegt. Das STEMO – Berlins schnellste Hilfe bei Schlaganfällen

von Birgit Bürkner
Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Eine Charité-Studie zeigt: Werden Betroffene in einer mobilen Schlaganfallklinik (STEMO) behandelt, haben sie eine bessere Prognose!
„Wir konnten belegen, dass Schlaganfall-Betroffene, zu deren Rettung das STEMO losgeschickt wurde, häufiger überlebten und seltener eine Behinderung davontrugen“, sagt Studienleiter Charité-Professor Heinrich Audebert...
Beitrag auf bz-berlin.de/..


idw - Informationsdienst Wissenschaft | 08.02.2021
Schlaganfall: Bessere Prognose bei Einsatz von Stroke-Einsatz-Mobilen

von Manuela Zingl, GB Unternehmenskommunikation
Sie sind seit 10 Jahren in Berlin unterwegs: die Stroke-Einsatz-Mobile (STEMO). Die speziell ausgestatteten Rettungsfahrzeuge erlauben es, Menschen bei einem Schlaganfall schon am Einsatzort zu behandeln. Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt erstmals gezeigt, dass die Betroffenen beim Einsatz der STEMO eine bessere Prognose haben: Sie überleben häufiger ohne bleibende Behinderung. Die Ergebnisse der Studie sind im Fachmagazin JAMA* veröffentlicht...
Beitrag auf idw-online.de/..


esanum.de | 27.01.2021
Schlaganfallsterblichkeit in den letzten 15 Jahren halbiert

Das Motto des Weltschlaganfalltages am 29. Oktober 2020 war „Get ready to dance like no-one is watching. Join the MoveMent to prevent stroke“. Und auf dem 93. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der an diesem Tag stattgefunden hat, war die Schlaganfalltherapie eines der Kernthemen. Der DGN-Kongresspräsident Prof. Dr. Matthias Endres, Charité – Universitätsmedizin Berlin, berichtete, dass die Schlaganfallsterblichkeit in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren halbiert werden konnte. Es wurde auch viel über STEMO, die Mobilen Stroke Units, die in der Hauptstadt als Stroke-Einsatz-Mobile im Einsatz sind berichten. Dank STEMO haben die Patienten eine höhere Chance, den Schlaganfall unbeschadet zu überstehen.
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